Demonstrationsvorhaben
HyFRed
Der weltweit agierende Anlagenbauer SMS group und das Forschungszentrum Jülich kooperieren, um die Stahlproduktion mithilfe von Wasserstoff zukunftsfähig und klimafreundlich zu gestalten. Im Rahmen ihres Demonstrationsvorhabens HyFRed setzen die Partner einen Schwerpunkt, der neue Wege für Wasserstoff-Anwendungen in der Stahlindustrie eröffnet. In ihrem Vorhaben wollen die Partner zeigen, dass die sogenannte wasserstoffbasierte Feinerzreduktion (Englisch: Hydrogen-based Fine Ore Reduction – kurz HyFRed) das Potenzial hat, die Emissionen weiter zu reduzieren und die Kosten für grünen Stahl zu senken. Das Vorhaben findet im Rahmen des Helmholtz-Clusters für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft (HC-H2) statt. Das Institute for a sustainable Hydrogen Economy (IHE) des Forschungszentrums koordiniert das Cluster. Zudem forscht ein Team des Instituts im Zuge von HyFRed an der Frage, welche Wasserstoff-Speichermethoden am sinnvollsten mit den neuen Anlagenkonzepten harmonieren. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 22,4 Millionen Euro und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit rund 11,3 Millionen Euro gefördert.