Helmholtz-Cluster Wasserstoff

Facts and Figures

Ein Institut, zwei wichtige Aufgaben

Wasserstoff ist ein tragfähiger Pfeiler der Energiewende. Im Rheinischen Revier arbeitet ein Team des Forschungszentrums Jülich daran, alltagstaugliche Wasserstoff-Technologien zu entwickeln, die genau dazu beitragen. Dafür wurde 2021 das Institut für nachhaltige Wasserstoffwirtschaft (INW) gegründet. Das Team des INW übernimmt zwei zentrale Aufgaben.

Als koordinierender Kern des HC-H2 steuert das INW die praktische Demonstration neuartiger Technologien. Diese Demonstrationsvorhaben finden in enger Kooperation mit Partnern aus Industrie, Verwaltung und Wissenschaft im Rheinischen Braunkohlerevier statt. Das Ziel aller Beteiligten ist, innovative Wasserstoff-Technologien zur Marktreife zu bringen. Das INW begleitet die Projekte sowohl wissenschaftlich als auch administrativ.

Parallel dazu betreibt das INW in vier Institutsbereichen Forschung an chemischen Speichermethoden. Ziel ist die Entwicklung kostengünstiger und emissionsarmer Speicherlösungen. Sie sind Voraussetzung dafür, dass Wasserstoff seine tragende Rolle als stabiler Pfeiler in der Brücke zum Energiesystem der Zukunft übernehmen kann.  

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und das Land NRW fördern das INW und das HC-H2 mit rund einer Milliarde Euro.

Stimmen zur Gründung

„Mit dem INW ergänzen wir in Jülich unser exzellentes Portfolio an Wasserstoffforschung um die Energiewirtschaft der Zukunft so wichtigen Themen Lagerung, Speicherung und Transport.“

Prof. Peter Jansens, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrum Jülich. Foto: ©Forschungszentrum Jülich/Limbach

„Wir haben die Fähigkeit, Lösungsvorschläge zu machen, die überall auf der Welt funktionieren und den Wandel befördern können.“

Prof. Peter Wasserscheid, Gründungsdirketor INW, Dierktor IEK-11, Forschungszentrum Jülich. Foto: ©Forschungszentrum Jülich/Limbach

Fördervolumen

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und das Land NRW fördern das HC-H2 mit rund einer Milliarde Euro.

Mitarbeitende

Das INW ist Ende 2021 mit zwei Mitarbeitenden gestartet. Anfang 2026 ist das Team 164 Personen stark. Auch 2026 sucht das Institut nach Verstärkung. Hier finden Sie die aktuellen Stellenausschreibungen. Auch wenn keine passende Stelle ausgeschrieben ist, ergibt eine Initiativbewerbung Sinn.

Patente

Bis Anfang 2026 haben Mitarbeitende des INW 35 Patente angemeldet. Fünf sind erteilt, 30 befinden sich in der Prüfung.

Publikationen

Bis Anfang 2026 waren Forschende des INW an 103 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Journalen beteiligt. Im Jahr 2023 betrug die Zahl 6, 2024 waren es 42, im Jahr 2025 55.

Facts and Figures

164

Mitarbeitende

Stand: Januar 2026

110

Publikationen

Stand: Januar 2026

1

Mrd. € Fördervolumen

finanziert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und dem Land NRW.

35 (5)

Patentanmeldungen (davon erteilt)